Robert Schäfertöns ist neuer Vereinsmeister der Schachfreunde Greven

Spannend und offen bis zum Schluss verlief die diesjährige Vereinsmeisterschaft der Schachfreunde Greven. Über viele Abende wurde sie im Vereinslokal der Schachfreunde in der Begegnungsstätte im Hansviertel ausgetragen. Stundenlang wurde über die besten Angriffs- wie Verteidigungszüge nachgedacht. Es wurden Figuren geopfert um den gegnerischen König zu Laibe zu rücken, Kombinationen gezaubert und Bauern bis zum Umwandlungsfeld vorgerückt. Alles mit dem Ziel den gegnerischen König Schach matt zu setzen und die Partie für sich zu entscheiden. Aber auch oft genug wurden so viele Figuren im Verlaufe des Spieles getauscht, dass kein Sieg mehr zu erzielen war und als Endresultat ein friedliches Remis beider Kontrahenten zu Stande kam. Erst am letzten Spielabend und in der allerletzten Partie fiel die Entscheidung. Robert Schäfertöns gewann seine Partie gegen den Drittplatzierten der Vereinsmeisterschaft Andreas Töws. Punktgleich mit dem Zweitplatzierten Dieter Küstermann konnte er am Ende auf Grund der besseren Feinwertung und dem nötigen Quentchen Glück die Vereinsmeisterschaft für sich entscheiden.


Unglückliche Niederlage für die Schachfreunde

In der drittletzten Runde der Bezirksliga fuhren die Schachfreunde nach Münster, um gegen die fünfte Mannschaft des SK Münster 32 anzutreten. Die Gastgeber sind von der Spielstärke her als drittbeste Mannschaft in der Liga eingestuft und waren somit klarer Favorit. Sie hatten aber in den bisher gespielten sechs Runden wenig Erfolg und wie die Grevener nur 4 Mannschaftspunkte erzielt; daher wurde es ein vorentscheidendes Spiel um den Klassenerhalt. Der Kampf ließ sich zunächst erstaunlich gut für die Schachfreunde an. Robert Schäfertöns, Dieter Küstermann, Thomas Pitz und Michael Krupka einigten sich mit ihren Gegnern völlig verdient auf remis. Bei den vier noch laufenden Partien standen drei recht aussichtsreich für Greven; man hatte die SK-Mannschaft sozusagen am Wickel. Dann aber ging es bergab. Andreas Töws und Peter Dolscheid fanden nach gutem Anfang nicht die richtige Gewinnstrategie und verpassten dann noch vorhandene Remischancen. Als Ralf Schmidt, der klar auf Gewinnstand, dann noch eine Figur verlor, sah man ein Debakel kommen. Mit etwas Hilfe des Gegners konnte Ralf aber die Partie doch noch gewinnen und den einzigen Sieg für Greven holen. Damit hielt sich die Niederlage mit 3 : 5 in Grenzen: ein Sieg war aber durchaus möglich und ein Unentschieden wäre hochverdient gewesen.


Erfolge für die Schachfreunde

In der sechsten Runde der Bezirksliga kam die zweite Mannschaft des Schachklubs Dülmen nach Greven. Die Heimmannschaft spielte um den Klassenerhalt, und Dülmen ist Vierter in der Tabelle. Nach den beiden unerfreulichen Spielen gegen Beelen I und II mussten nun mal wieder Punkte geholt werden. Peter Dolscheid konnte schon früh eine Figur gewinnen, und es war nur eine Frage der Zeit, bis er die Partie für sich entscheiden konnte. Allerdings musste er bis dahin noch lange kämpfen. Mit dem zweiten Sieg in Folge und einer Erfolgsquote von 60 % ist er derzeit der erfolgreichste Spieler der Mannschaft. Dieter Küstermann holte den zweiten vollen Punkt für Greven. Robert Schäfertöns an Brett 1 erreichte ein Remis. Andreas Töws hatte ein schweres Los und traf auf den stärksten Spieler im Raum, den Bezirksvorsitzenden Bodo Nolting. Das war leider für ihn aussichtslos, und er verlor, ebenso wie Michael Krupka. Thomas Pitz, Ralf Schmidt und Ralf Mohring schlossen ihre Partien mir Remis ab, sodass es am Ende 4:4 stand. Mit diesem Ergebnis können die Schachfreunde zufrieden sein. In den ausstehenden Spielen gegen drei ebenfalls abstiegsgefährdete Mannschaften müssen nun noch drei bis vier Punkte her

Die zweite Mannschaft eilt von Sieg zu Sieg und mischt an der Tabellenspitze in der Kreisliga mit. Gegen „Zug um Zug“ Everswinkel holten Jochen Laurenz, Fabricio Celia und Christopher Brüning volle Punkte; Ulrich Hornemann und Jens Bielsky spielten remis. Alle diese Spieler haben in dieser Saison noch keine Partie verloren. Die einzige Niederlage von Andreas Voss störte das Gesamtbild dann nicht mehr.


Schachtraining:

Für alle am Schach interessierten Schüler, die an ihren Schulen keine Möglichkeit haben an einer Schach AG teilzunehmen, richtet sich folgendes Angebot. Die Schachfreunde Greven bieten ab dem kommenden Freitag (16.12.2011) jeweils von 17:00- 18:00 Uhr unter Leitung von Andreas Töws ein Schachtraining an. Grundkenntnisse sind erforderlich. Gespielt wird in der Begegnungsstätte am Hansaviertel im hinteren Raum.


Schach – Nikolausturnier 2011

35 schachbegeisterte Mädchen und Jungen waren am vergangenen Freitag zum Nikolaus Turnier in die Begegnungsstätte am Hansaviertel gekommen.
Eingeladen hatten die Schachfreunde Greven, die das Turnier auch organisierten. Wilfried Lölfer, der die Schulschach AG der Martin Luther Grundschule betreut, unterstützte dabei das Organisatorenteam. Gesponsert von der Volksbank Greven kam für das Ausdrucken der Turnierlisten auch erstmalig der neu angeschaffte Drucker zum Einsatz.
Aufgeteilt in 2 Gruppen, einmal die Schüler der Grundschulen und zum anderen die Schüler der weiterführenden Schulen startete das Turnier. Da die Teilnehmergruppe der Schüler aus den weiterführenden Schulen mit 9 Teilnehmern überschaubar war, konnte in dieser Gruppe ein vollrundiges Turnier ausgetragen werden. Die Gruppe der Grundschüler war mit 26 Teilnehmern deutlich größer, deshalb wurden dort 6 Runden nach dem Schweizer System gespielt. Nach der ausgelosten 1. Runde spielten so in den nächsten Runden Gewinner gegen Gewinner und Verlierer gegen Verlierer, so daß nach insgesamt 6 Runden ein klarer Sieger des Turnieres ermittelt werden konnte. Mit viel Elan und Konzentration ging es in die ersten Runden.
In der Pause des Turnieres erschien der Namensgeber des Turnieres, der heilige Nikolaus. Für alle Teilnehmer brachte er Geschenke in Form von Süßigkeiten mit. Er sprach mit allen Schülern und gab dabei auch einiges von sich preis. So erfuhren die Schüler, dass auch er ein begeisterter Schachspieler sei und hin und wieder gerne eine Partie Schach gegen Petrus austragen würde. Mit den besten Wünschen für den weiteren Turnierverlauf verabschiedete er sich von den Teilnehmern mit dem Versprechen, auch im nächsten Jahr zum Nikolausturnier wieder nach Greven zu kommen.

Nikolaus

Und weiter ging es mit dem Kampf auf den 64 schwarzen und weißen Feldern.
Mit der 10 minütigen Bedenkzeit pro Spiel und Spieler kamen die Schüler insgesamt gut klar. Nur wenige Spiele gingen dabei tatsächlich über die gesamte Bedenkzeit. Viele Partien endeten bereits nach wenigen Minuten mit dem freudigen Ruf "Schach Matt". Einige Spieler legten ihr Augenmerk erst einmal darauf, alle gegnerischen Figuren vom Spielfeld zu fegen, bevor sie sich an die Eroberung des generischen Königs machten. Auch einige Mädchen nahmen an dem Schachturnier teil und schlugen sich wacker gegen die in der Mehrzahl teilnehmenden Jungen. Aber egal ob Mädchen oder Junge, allen Teilnehmern sah man ihren Spaß am Spiel der Könige deutlich an.
Nach 9 Runden, in der jeder der Teilnehmer nach und nach gegen alle anderen Mitstreiter seiner Gruppe antreten musste, gab es ein klaren Turniersieger in der Gruppe der Schüler der weiterführenden Schulen. Mit 9 Punkten aus 9 Partien holte sich Ansgar Teschler ungeschlagen den Sieg. Zweiter wurde Lars Kecker mit 8 Punkten, der nur seine Partie gegen den späteren Turniersieger abgeben musste. Den 3. Platz mit 6 Punkten erzielte Alexander Redmer.
In der Gruppe der Grundschüler konnte Adrian Delere als Einziger alle Partien für sich entscheiden und holte sich somit den Turniersieg. Den 2. Platz mit 5 Punkten erzielte Nikita Schorich vor Emilio Furnari, der ebenfalls 5. Punkte erzielte, für den es aber auf Grund der schlechteren Feinwertung nur für Platz 3 reichte. Eine super Leistung für einen Erstklässler.
Zum Abschluss des Turnieres erhielten alle Teilnehmer des Nikolausturnieres eine Schachmedaille als Erinnerung an diesen spannenden Schachnachmittag überreicht.


Angriff ist die beste Verteidigung


Gruppenbild mit Nikolaus


konzentriertes Spiel




Offene Vereinsmeisterschaft der Schachfreunde Greven

Schachfreunde aufgepasst, am Freitag den 18.11. startet ein Schachturnier für alle Schachinteressierten in und um Greven. Es handelt sich um die offene Vereinsmeisterschaft der Schachfreunde Greven. Wie der Name bereits sagt, handelt es sich um ein für alle Schachspieler offenes Turnier, zu dem also auch Nichtvereinsmitglieder herzlich eingeladen sind. Anmeldungen sind am ersten Spielabend bis 20:15 Uhr beim Spielleiter Robert Schäfertöns möglich. Geplant sind 7 Spielrunden nach dem Schweizer System, abhängig von der Teilnehmerzahl. Die Vereinsmeisterschaft wird in der Begegnungsstätte am Hansaviertel ausgetragen. Die Vereinsmitglieder spielen um den Wanderpokal der Vereinsfreunde Greven (Foto), der sich zur Zeit noch in den Händen des amtierenden Vereinsmeister der Schachfreunde Greven Dieter Küstermann befindet. (Foto) Für alle anderen Teilnehmerinnen oder Teilnehmer wird ein Sachpreis für den Bestplatzierten ausgelobt.


Schöner Erfolg für die Schachfreunde

Remis gegen Indische Dame In der dritten Runde der Bezirksliga mussten die Schachfreunde gegen die zweite Mannschaft des Vereins „Indische Dame“ aus Münster antreten, ein dicker Brocken. Die Mannschaft ist gleich-mäßig gut besetzt und an allen Brettern mehr oder weniger stärker als die Grevener. Mangels eines Spiellokals in Münster wurde der Kampf in Greven ausgetragen. Am Spitzenbrett traf Robert Schäfertöns auf einen wesentlich stärkerer Gegner, dem aber in dieser Saison noch das Kriegsglück fehlt und der noch keinen Punkt geholt hat. Robert startete nach einem Figurenopfer einen unwiderstehlichen Angriff, den sich sein Gegenüber bis zum Matt zeigen ließ: Greven geht 1 : 0 in Führung.. Ralf Schmidt und Peter Dolscheid nahmen in ausgeglichenen Stellungen die Remisangebote der Gegner an und können mit diesem Ergebnis zufrieden sein. Michael Krupka an Brett vier versuchte es ebenfalls mit einem Hurra-Angriff, überzog aber dabei die Stellung und musste aufgeben. Nach etwa einer weiteren Stunde Spielzeit liefen noch vier Partien. Davon standen drei günstig für Greven und eine eher auf Verlust; Tendenz also 4 bis 5 Punkte für Greven und 3 bis maximal 4 Punkte für Indische Dame. Der Gast aus Münster sah eine Niederlage auf sich zukommen, und Greven hatte Respekt vor der Spielstärke der Gegner. In dieser Situation regte Mannschaftsführer Dieter Küstermann an, alle Partien remis zu geben, und nach kurzer Diskussion bei den Gästen wurde die Friedenspfeife zum 4:4 Endstand geraucht. Mit diesem Ergebnis bleiben die Schachfreunde im Mittelfeld der Tabelle. Die zweite Mannschaft spielte gleichzeitig in Olfen und kam mit einer 4,5 : 1,5 Sieg nach Hause. Uli Hornemann, Fabricio Celia, Heimkehrer Christopher Brüning und Paul Grzybek holten ganze Punkte. Jochen Lauren spielte remis, und Andreas Voß spielte mit.


Partie von Michael Krupka


Partie von Andreas Hajek


Partie von Robert Schäfertöns




Tag des Schachs im Maria-Josef-Hospital

Rauchende Köpfe im Krankenhaus Am Dienstag den 13.9.2011 hatten die Schachfreunde Greven zum „Tag des Schachs“ eingeladen. Ziel dieser Aktion, zu der bundesweit vom Deutschen Schachbund aufgerufen wird, ist es, möglichst vielen Menschen für das Schachspielen zu gewinnen. Ab 15 Uhr war in der Cafeteria des Krankenhauses Gelegenheit geboten, in verschiedenen Arten Schach zu spielen. Nach und nach fanden sich schachinteressierte Besucher und Patienten ein. Auch ein paar Kinder kamen zum Tag des Schachs; die meisten waren bis zum letzten Schuljahr zusammen in der Schachgruppe der Martin-Luther-Grundschule. Zum Auftakt spielte diese Gruppe gleichzeitig an bis zu 12 Brettern gegen den Vereinsvorsitzenden der Schachfreunde Dieter Küstermann. Die Kinder waren besonders ehrgeizig und freuten sich, wenn sie ihm eins auswischen konnten. Und wenn es mal nicht klappte, wurde sofort eine Revanche verlangt. Nach Ende der Simultanrunde brauchten die Spieler eine kurze Pause, in der das Krankenhaus freundlicherweise Getränke und Gebäck zur Verfügung stellte. Danach spielten ein paar Teilnehmer noch ein kleines Blitzschachturnier. Nach Ende der Partien warteten noch zwei Schachprobleme. An zwei Demonstrationsbrettern waren Aufgaben aufgebaut, an deren Lösung sich mancher die Zähne ausbiss. Dabei handelte es sich nicht um konstruierte Probleme, sondern um echte Partiestellungen. Die Veranstaltung hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht; eine Wiederholung ist nicht ausgeschlossen.







Schachmeisterschaft für Grundschüler

Bei sommerlicher Hitze rauchten 48 kleine Köpfe in der Aula der Anne-Frank-Realschule. Hier richteten die Schachfreunde Greven nun schon zum dritten Mal die Schachmeisterschaft für Grundschüler aus. Das Turnier wurde von der Josef-Grundschule ausgerichtet. Diese stellte neben dem Raum und der Technik auch kalte Getränke zur Verfügung, die bei der Wärme dankend angenommen wurden. Gespielt wurden sieben Runden, wobei in den einzelnen Runden jeder Spieler 10 Minuten Bedenkzeit für die ganze Partie hat. Wer mit dieser Zeit nicht auskommt, hat die Partie verloren. Schon bald setzten sich wie erwartet die Spieler aus der vierten Klasse an die Spitze des Feldes, während die Kinder aus dem ersten bis dritten Klassen auf den Tabellenplätzen etwa ab Platz 15 rangierten und gegeneinander spielten. Nach jeder Partie warteten die Kinder ungeduldig auf die Auslosung der nächste Runde. Als besondere Ehre wurde es angesehen, wenn jemand die Liste mit den Paarungen oder die aktuelle Rangliste an einer der beiden Stellwände anheften durfte. Bei der Siegerehrung wurden die einzelnen Klassen getrennt voneinander gewertet. Jeder der vier Gruppensieger erhielt einen Pokal, der von der Volksbank gestiftet worden ist. Gesamtsieger und Sieger des vierten Schuljahres wurde Lars Kecker von der Martin-Luther-Schule. Erfolgreichster Spieler des dritten Schuljahres war Thomas Jost. Den Pokal für das zweite Schuljahr erhielt Martin Schmidt, und Bester der Erstklässler war Marvin Grünebach. Während des Turniers stellte sich heraus, dass auch zwei Kinder mitspielten, die noch gar nicht zur Schule gehen. Sonderpreise hierfür erhielten Emilio Furnari, der gegen die älteren Schulkinder vier Partien gewinnen konnte, und Jonathan Töws. Da der Gesamtsieger die Martin-Luther-Schule besucht, erhielt diese Schule den Wanderpokal des Bürgermeisters, der dem Leiter der dortigen Schach-AG überreicht wurde.






Radtour der Grevener Schachfreunde

Am Sonntag den 5.6.2011 findet die diesjährige Radtour der Schachfreunde Greven statt. Start ist um 14 Uhr am Spiellokal.


Andreas Töws neuer Vereinsmeister der Schachfreunde Greven

In der letzten Runde der Vereinsmesterschaft konnte sich Andreas Töws mit einem Remis gegen Robert Schäfertöns den Titel des Vereinsmeisters sichern. Zweiter wurde Robert Schäfertöns gefolgt von Ralf Schmidt, der sich überraschend den dritten Platz sicherte.


Schachfreunde schlagen sich wacker gegen SK Münster 3,5 : 4,5

In der letzten Runde der Bezirksliga kam die fünfte Vertretung des SK Münster nach Greven. Die beiden Mannschaften kennen sich schon seit vielen Jahren. Erfahrungsgemäß hat Greven gegen diese solide Truppe nur in Bestbesetzung eine Chance, wenn auch noch etwas Glück dazu kommt. Diesmal waren die Voraussetzungen allerdings denkbar ungünstig. Von den neun Stammspielern hatten sich drei abgemeldet. Daher mussten zwei Spieler aus der zweiten Mannschaft aushelfen. Beide Mannschaften stehen am Ende der Tabelle, befinden sich aber nicht mehr in Abstiegsgefahr. So konnte jeder unbeschwert aufspielen, ohne dass der Mannschaftsführer Vorgaben machen musste. Der Kampf verlief über mehr als vier Stunden ausgeglichen. Dieter Küstermann machte den Anfang. Nach einigen taktischen Scharmützeln bot sein Gegner remis an. Ein Blick auf das Brett ließ es ratsam erscheinen, auf riskante Gewinnversuche zu verzichten und das Angebot anzunehmen. Michael Krupka, Robert Schäfertöns Ralf Schmidt machten es bald nach und schlossen ebenfalls mit remis ab. Die anderen Spieler mussten länger Kämpfen. Ersatzmann Andreas Voß überraschte seinen stärkeren Gegner, indem er mit seinem König in ein Patt lief. Nach langem Grübeln sah der ein, dass die Partie nicht zu gewinne war - remis. Der zweite Ersatzspieler Ulrich Hornemann spielte ebenfalls remis – ein schöner Erfolg für die Hintermannschaft. Hans Ludwig Volk stand schwer unter Druck und musste sehr lange um sein remis kämpfen. Die längste Partie spielte Andreas Töws. Er wurde mit zahlreichen taktischen Drohungen konfrontiert und fand in Zeitnot nicht gegen alle eine Abwehr. So musste er als einziger den vollen Punkt abgeben. Mit dem 3,5 : 4,5 waren die Grevener einigermaßen zufrieden. In freundschaftlicher Stimmung verabredete man sich für das Spiel im kommenden Jahr, wie seit Jahren in der Bezirksliga.


Offene Vereinsmeisterschaft der Schachfreunde Greven

Am kommenden Freitag ( 28.01.2011) beginnt die diesjährige Vereinsmeisterschaft der Schachfreunde Greven. Nicht nur Vereinsmitglieder, sondern alle Schachinteressierte in und um Greven sind dazu herzlich eingeladen. Der Sieger aus den Reihen des Schachvereins erhält den Wanderpokal der Schachfreunde Greven, der zur Zeit im Besitz des amtierenden Vereinsmeisters Dieter Küstermann ist. Der beste Nichtvereinsspieler erhält eine Anerkennung überreicht. Das Turnier wird über 7 Runden nach dem Schweizer System ausgetragen. Anmeldungen nimmt am Freitag bis 20:15 Uhr der Spielleiter Robert Schäfertöns entgegen. Gespielt wird im Vereinslokal der Schachfreunde Greven in der Begegnungsstätte am Hansaviertel, gegenüber dem K&K Markt. Alle weitere Infos erfolgen am ersten Spielabend.


Schachfreunde unterliegen dem Tabellenführer

2,5 : 5,5 gegen Beelen

In der fünften Runde der Bezirksliga fuhren die Schachfreunde zum Tabellenführer nach Beelen. Man konnte unbeschwert aufspielen, da es hier gegen den Aufstiegskandidaten eh nichts zu holen gab. Greven musste auf drei Stammspieler verzichten. An zwei Brettern wurden Ersatzspieler eingesetzt, und ein Brett blieb frei und ging gleich kampflos an Beelen. Erfreulich spielte diesmal die Hintermannschaft, die zwei Punkte holen. Peter Dolscheid steuerte den einzigen Grevener Sieg bei, und Ralf Schmidt sowie Andreas Hajek erreichten jeweils ein remis. Robert Schäfertöns an Brett eins spielte ebensfalls remis und bleibt damit weiterhin ungeschlagen. Dieter Küstermann, Andreas Töws und Fabricio Celia gingen leer aus.

Fotos: Die Kiebitze verfolgen den Ausgang der letzten Partie

Die zweite Vertretung erreichte schon zum dritten Mal ein schönes Unentschieden, diesmal gegen Drensteinfurt. Die Punkte für Greven holten Andreas Voß, Fabricio Celia und Jens Bielsky.


Schach Nikolausturnier

Am vergangenen Freitag fand das sogenannte Nikolaus-Schachturnier statt. Die Schachfreunde Greven hatten dazu all die Grundschüler persönlich eingeladen, die aktiv am Schulschach in den Grundschulen teilnehmen. Und es wurde eng im Spiellokal der Schachfreunde Greven in der Begegnungsstätte am Hansaviertel. 35 Spielerinnen und Spieler füllten das Spiellokal bis auf den letzten Platz und kamen um sich im Schachspiel miteinander zu messen.

Nach der Begrüßung durch den 1.Vorsitzenden der Schachfreunde Greven Dr. Karsten ging es in die 1. Spielrunde und Ruhe kehrte im Spiellokal ein. Man konnte förmlich die Köpfe rauchen sehen, die Anspannung und Nervosität war groß, legte sich aber von Runde zu Runde.

In der Spielpause kam zur Überraschung aller der Nikolaus zu Besuch und brachte allen Spielerinnen und Spielern Süßigkeiten mit. Er erzählte warum er alle Jahre wieder auf die Erde zu den Kindern kommt und dass auch er vom Schachspiel begeistert sei. Und als Schachfan testete er gleich das Schachwissen der Kinder.

Richtige Antworten wurden belohnt und wenn nicht gleich beim ersten oder zweiten Mal so kam die richtige Antwort doch irgendwann aus der kindlichen Runde. Kaum war der Nikolaus gegangen ging es weiter mit dem Schachturnier.
Einige Partien waren schon nach wenigen Zügen zu Ende andere liefen über die gesamte Bedenkzeit und einige wurden gar durch Zeitüberschreitung entschieden. Wer das Schäfermatt beherrschte konnte einige Punkte und Siege einfahren, das allein aber sollte nicht zum Sieg des Turnieres reichen.
Die Betreuer der Schulschachkinder, Dr. Karsten, Herr Lölfer sowie Herr Töws mussten wenig ins Spielgeschehen eingreifen. Die Partien liefen ohne große Reklamationen und der Sieger durfte stolz das Spielergebnis melden. Schon bald kristallisierten sich die Führenden des Turnieres heraus und am Ende gab es einen klaren Sieger. Mit 6 Punkten aus 6 Spielrunden gewann Ferdinand Kluck das Nikolausturnier. Platz 2 und 3 mit jeweils 5 Punkten erreichten Nicolas Kamman Inda und Lars Kecker.
Von links nach rechts: Lars Kecker, Nicolas Kammann Inda und Ferdinand Kluck
Die Gewinner erhielten aus der Hand von Dr. Karsten neben einem Schachbuch auch einen Schachpokal mit einem Springer als Gewinn überreicht. Aber auch alle anderen Kinder konnten mit einem kleinen Geschenk nach Hause gehen. Letztendlich sollte der Spaß am Schachspiel im Vordergrund des Abends stehen. Und Spaß, den hatten nicht nur die Kinder sondern auch alle Erwachsene am Nikolaus Schachturnier.



Pech für die Schachfreunde

3,5 : 4,5 Niederlage gegen Ostbevern/Westbevern

In der dritten Runde der Bezirksliga reisten die Schachfreunde nach Ostbevern, um in einem Nebengebäude des Schlossinternats Loburg gegen den Verein anzutreten, der sich seit seinem Umzug dorthin SK Ostbevern/Westbevern nennt. Es entspann sich ein durchaus spannender Wettkampf, der von beiden Seiten durch hartem Kampf und Auslassen von Gewinnchancen bestimmt wurde. Robert Schäfertöns wollte beim Duell der Spitzenspieler in einer kritischen Stellung nicht unnötig zu viel riskieren und bot remis an, was gerne angenommen wurde. Spätere Analysen zeigten, dass die Gewinnchancen eher bei ihm als beim Gegner lagen. Dieter Küstermann machte schwer Druck auf die feindliche Stellung und witterte einen Gewinnzug, der sich als schwerer Patzer herausstellte. Danach konnte er froh sein, dass sein Gegner ebenfalls das Remisangebot annahm. Hans Ludwig Volk brachte mit schnellem aggressivem Spiel seinen Gegenspieler in positionelle Schwierigkeiten gepaart mit Zeitnot und spekulierte auf einen frühen Gewinn. Dabei lief er leider in einen Konterangriff – Punkt für Ostbevern. Nachdem Ralf Schmidt sowie Michael Krupka remis gespielt und Ulrich Hornemann verloren hatten, stand es 4 : 2 für den Gastgeber. In den beiden noch laufenden Partien hatten die Ostbeverner Spieler Mehrbauern und klare Gewinnchancen. Es war allerdings erkennbar, dass beide Spieler nicht so recht wussten, wie sie ihre Vorteile umsetzen sollten. Dies wirkte sich sehr zugunsten Greven aus. Peter Dolscheid schaffte es, nach mehr als fünf Stunden Kampf zwei von den drei feindlichen Mehrbauern zu erobern und die Partie remis zu halten. Andreas Töws nutzte sogar die planlose Spielweise seines Gegners zum Gewinn aus. Damit endete der Kampf mit einer zwar verdienten, aber irgend wie doch unglücklichen 3,5 : 4,5 Niederlage.


Ostbevern-Westbevern gewinnt den Schach-Nachbarschafts Pokal

Am vergangenen Freitag hatten die Schachfreunde Greven zum jährlich stattfindenden Nachbarschafts Pokal in ihr Spiellokal, der Begegnungsstätte am Hansaviertel, eingeladen. Je 8 Spieler aus den Vereinen Ostbevern-Westbevern, Telgte und Nordwalde waren gekommen. Volles Haus also bei insgesamt 32 Spielern an 16 Brettern und es standen viele spannende Schachpartien in den folgenden Stunden an.

In der ersten Spielrunde traf die Mannschaft von Ostbevern-Westbevern auf den Gastgeber Greven. Die favorisierten Schachfreunde aus Ostbevern-Westbevern konnten mit einem 6:2 Ergebnis die erste Spielrunde dann auch deutlich für sich entscheiden. Die Spielbegegnung Telgte gegen Nordwalde gewannen die Nordwalder Spieler mit 5:3 Brettpunkten und fuhren somit ihre ersten 2 Mannschaftspunkte ein. Wie es bei dem jährlichen Nachbarschafts Pokal üblich ist, gab es für alle Teilnehmer neben den Getränken auch etwas zu essen. Bei Reitersuppe, belegten Broten und Frikadellen konnten sich alle Spieler die nötige Energie für die noch anstehenden Spielrunden holen. So gestärkt ging es nach dem gemeinsamen Essen dann in die 2. Spielrunde.

Auch dort konnten die Spieler von Ostbevern-Westbevern den Gegner aus Telgte deutlich in die Schranken weisen. Mit 6,5 zu 1,5 Brettpunkten bauten sie ihre Führung im Turnierverlauf weiter aus. Spannend wurde es in der Partie Greven gegen Nordwalde. Am Ende aber trennten sich beide Mannschaften mit 4 zu 4 Punkten remis, das berühmte kleine Quäntchen Glück fehlte den Grevenern zum ersten Mannschaftssieg an diesem Abend. Die 3. und letzte Spielrunde sollte dann die Entscheidung bringen. Wie erwartet, aber in dieser Höhe doch überraschend, siegten die Ostbeverner-Westbeverner Schachfreunde gegen die Spieler aus Nordwalde mit 7 :1 Punkten. Und wieder einmal reichte es bei den Grevenern nicht zum Mannschaftssieg, diesmal hieß der Gegner Telgte. Mit einem weiteren 4:4 Endstand mussten sie sich die Grevener Schachfreunde zum zweiten Mal an diesem Abend mit einem Mannschaftsremis begnügen.

Die favorisierten Spieler aus Ostbevern -Westbevern gewannen somit ungeschlagen mit 6 Mannschaftspunkten und überragenden 19,5 Brettpunkten den diesjährigen Nachbarschafts Pokal. Den 2.Platz holten sich die Spieler aus Nordwalde mit 3 Mannschaftspunkten und 10 Brettpunkten. Für die Schachfreunde Greven reichte es mit den erzielten 2 Mannschaftspunkten bei ebenfalls 10 Brettpunkten nur für den 3. Platz, Tabellenschlusslicht wurde Telgte mit 1 Mannschaftspunkt und 7,5 Brettpunkten. Zum Abschluss des Turnieres überreichte der Spielleiter der Grevener Schachfreunde Robert Schäfertöns den Pokal an den Mannschaftsführer von Ostbevern-Westbevern Helmut Haselhorst.




Ein Schachturnier in Greven für alle – der Herbstpokal

Zu einem für alle Schachspieler in und um Greven offenen Schachturnier, dem sogenannten Herbstpokal, laden die Schachfreunde Greven ein. Ob Hobbyspieler oder Vereinsspieler, alle Schachspieler sind herzlich eingeladen an 3 Spielabenden dem Schachspiel zu frönen. Das Turnier bietet eine gute Gelegenheit wieder einmal Schach mit anderen Teilnehmern zu spielen und das eigene Schachverständnis unter Turnierbedingungen zu vertiefen und zu testen. Gestartet wird am kommenden Freitag den 08.10., weiter geht es am 29.10 und die letzten Spiele werden am 12.11.2010 ausgetragen. Gespielt wird im Vereinslokal der Schachfreunde Greven, der Begegnungsstätte am Hansaviertel, gegenüber dem K&K Markt. Als Bedenkzeit sind pro Spieler je Schachpartie 30 Minuten vorgegeben, so dass eine Partie maximal eine Stunde dauern wird. Pro Spielabend sollen 3 Spielrunden ausgetragen werden. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen nimmt am ersten Spielabend der Spielleiter Robert Schäfertöns bis 20:15 Uhr entgegen.


Dieter Küstermann ist der neue Vereinsmeister im Schach

Viele Abende wurde gekämpft, etliche Stunden des Grübeln und Nachdenkens wurde an den Schachbrettern verbracht. Nun steht er endlich fest der neue Vereinsmeister der Schachfreunde Greven. Dieter Küstermann konnte am Ende des Turnieres alle Kontrahenten auf die Plätze verweisen. Keine einzige Niederlage und nur ein Remis brachte ihm den verdienten ersten Platz des Turnieres und den Titel des Vereinsmeisters der Schachfreunde Greven. Auf den 2. Platz folgte Robert Schäfertöns vor Peter Dolscheid auf Platz 3. Punktgleich mit Peter Dolscheid aber auf Grund der schlechteren Feinwertung belegte Andreas Töws den 4.Platz.



1. Mannschaft: Indische Dame gegen SF Greven am 4.9.2010

Auftaktsieg für die Schachfreunde

In der ersten Runde der Bezirksliga mussten die Schachfreunde in Münster gegen die zweite Mannschaft des Vereins „Indische Dame“ antreten, ein dicker Brocken. Nur allzu gut ist die 2 : 6-Klatsche aus der vorigen Saison in Erinnerung geblieben. Die Mannschaft ist gleichmäßig gut besetzt und an den vorderen Brettern nur etwas besser als die Grevener, hat aber eine wesentlich stärkere Hintermannschaft. So war es keine große Überraschung, dass Robert Schäfertöns an Brett 1 und Peter Dolscheid (6) schon früh ihre Partien ungefährdet mit remis abschließen konnten. Dann schaffte die Grevener Hintermannschaft die Sensation. Ralf Schmidt, der nach mehrjähriger Abwesenheit nun wieder für Greven spielt, konnte seinem wesentlich stärkeren Gegner ein Remis abtrotzen. Andreas Hajek an Brett 8 spielte gegen die einzige Dame in der Begegnung. Diese wollte seine Stellung mit einem Bauernsturm überrennen, was aber gründlich daneben ging. Nachdem Andreas die meisten dieser Bauern liquidiert hatte, hatte er freie Bahn im Sturm auf den feindlichen König und meldete ganz überraschend einen Damenfang und den Sieg. Michael Krupka spielte an Brett 5 wieder von Beginn an Hau-Ruck und brach im Sturm auf die feindliche Königsstellung nach Art der Wikinger alle Brücken hinter sich ab. Einen Gegenangriff musste er noch kontern, bis sich die Gelegenheit zum Damenfang bot, worauf sein Gegner die Partie aufgab.Nun hatten die Schachfreunde schon 3,5 Punkte erreicht, und es fehlte noch ein Remis zum Gewinn eines Mannschaftpunktes. Den wollte Dieter Küstermann an Brett 2 holen, doch sein Gegenüber hatte noch den Ehrgeiz den Mannschaftskampf zu gewinnen und lehnte Remisangebote ab. Es dauerte noch sehr lange, bis er seine Gewinnversuche einstellte und bereit war, die Friedenspfeife zu rauchen. Damit waren schon 4 Punkte für die Schachfreunde erzielt und das Mannschaftsunentschieden sicher. Andreas Töws hatte einen Gegner, der ihn bei der letzten Begegnung relativ schnell gerupft hatte. Nun hielt sich Andreas noch ganz ordentlich in einer zweischneidigen Partie. Nachdem sein Gegner einen Gewinnweg ausgelassen hatte, hatte er wohl keinen Ehrgeiz mehr, den Mannschaftskampf zu retten und bot zur allgemeinen Überraschung von sich aus remis, was natürlich unter großen Grevener Jubel sofort angenommen wurde. Damit haben die Schachfreunde ihr erstes Spiel gewonnen und sind für eine Woche Tabellenführer, weil die anderen Spiele erst am 11.9. stattfinden.


60 Jahre Schachfreunde Greven 1948

Zum 60-jährigen Bestehen hatten wir am Sonntag, 1. Juni 08, eingeladen und es wurde ein schönes Fest.
Bei herrlichem Sonnenschein ging es per Fahrrad quer durch die Rieselfelder. Gestärkt mit Kaffee und Kuchen erklommen wir die Aussichtsplattfom der Rieselfelder und genossen einen einzigartigen Ausblick zwischen Gimbte und Gelmer. Am Kanal und entlag der Ems ging es zurück nach Greven. Kegeln stand auf dem weiteren Programm. Ob fünf mal die "Fünf" oder 36 mit Absichern, die Kegel fielen und die Stimmung stieg. Mit einem gemeinsamen Abendessen ließen wir den Abend ausklingen. (Text MZ vom 6. Juni 08)


Bilder von der Fahrradtour
Bilder vom Kegeln
Bilder vom Abendessen